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In der Küche duftet es. Zeit verstreicht. Mein Brot wird gerade im Ofen gebacken, es riecht herrlich nach Gewürzen und nach dem unverkennbaren Duft vom frisch gebackenen Brot.

Zunehmend durften wir beobachten, dass viele unserer Kunden in diesem Jahr zum Brotbacken angefangen haben. Brot braucht Zeit und situationsbedingt haben viele Menschen in diesem Jahr mehr Zeit zu Hause verbracht. So wie frisch gemahlener Kaffee hat auch frisch gemahlenes Getreide einen ganz spezifischen Geruch. Mit der eigenen Getreidemühle kann man zu Hause seine Getreidekörner frisch mahlen und gleich verarbeiten. Somit hat das Mehl die höchste biologische Wertigkeit. Die Komo Getreidemühlen werden in Tirol in einem Familienbetrieb produziert und bieten unglaubliche 12 Jahre Garantie! Hierzu beraten wir euch natürlich wie immer sehr gerne!

Für Brot kann man aus einer großen Auswahl an in Kärnten produziertem biologischem Getreide wählen. Nicht nur die am meisten verwendeten Sorten wie Weizen, Dinkel und Roggen können verwendet werden, sondern auch Sorten wie etwa der Kamut, oder auch Pharaonenkorn genannt. Diese Form des Hartweizens gedeiht gut in höheren Lagen und weist einen sehr hohen Anteil an Klebereiweiß auf – die Bindefähigkeit vom Kamut ist somit sehr hoch.

Auch die beliebte Waldstaude schmeckt im Brot hervorragend. Waldstaude ist die Urform des Roggens und kann somit in Verbindung mit Sauerteig zu einem sehr geschmackvollen Brot gebacken werden. Das zweijährige Getreide ist von der Korngröße etwas kleiner, dafür aber feinwürzig und intensiver.

Einkorn ist eine der ersten Erntekulturpflanzen und ist somit eine Urform des Weizens. Es enthält aber wesentlich mehr Mikronährstoffe und auch der Proteingehalt ist beim Einkorn höher. Es kann wunderbar zu Brot und Weckerln verarbeitet werden. Das kleine Korn schmeckt leicht süß und nussig.

Bei Brotbacken gilt: Übung macht den Meister! Beim Ausprobieren und Experimentieren sind hier keine Grenzen gesetzt. Zugabe von Nüssen, Samen, Kernen machen das Brot reichhaltiger. Bei den Gewürzen darf man ruhig großzügig sein, denn Brot verträgt viele Gewürze.

Grundsätzlich gilt jedoch, umso feiner vermahlen, desto leichter verträglich. Deshalb bitte bei der Zugabe von Schrott (grob gemahlenes Getreide) und Kernen vorerst etwas sparsam verwenden und auf die eigene Verträglichkeit achten. Ob Hefe oder Sauerteigbrot, mit der Zugabe vom Backmalz (geröstete Gerste fein vermahlen – malziger Geschmack) wird das Brot bekömmlicher, luftiger, die Haltbarkeit verlängert sich und die Kruste wird schön knusprig.

Übrigens: Alle unsere Getreidesorten sind keimfähig. Lässt man die Körner keimen, kann man zum Beispiel gesundes Weizengras ernten und verarbeiten. Vorgekeimte Dinkelsprossen könnte man auch ins Brot geben, damit wird das Brot sehr saftig und wird nahezu basisch verstoffwechselt.

Für die Brotbäcker unter euch wünschen wir GUTES GELINGEN! Für die nicht Brotbäcker bieten wir natürlich hochwertiges biologisches Slow Food Vollkornbrot bei uns im Geschäft an.

Wir beraten euch natürlich wie immer sehr gerne!